Challenger 2 - Umgebaut

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Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Sa 9 Jul 2016 - 22:50

Vor kurzem erwarb ich einen Heng Long Challenger 2. Da er auch im Gelände fahren soll, muss er vor dem Einsatz erst mal ertüchtigt werden.



Die Getriebe, bei mir Zinkgussräder, habe ich als erstes überarbeitet. Nicht so aufwendig wie damals beim M26. Aber Ausdistanzieren des Zahnradseitenspieles, egalisieren von Gussfehlern ist Pflicht. Die Abgangslager drehten nach belieben im Gehäuse, die habe ich verklebt.
Abstützung der Treibradachsen. Ja, wichtig, um die Getriebe zu entlasten und die Treibräder ordentlich zu führen. HL selbst bietet Hülsen und Kugellager an. Ich habe Bundkugellager aus der Grabbelkiste genommen. Sind außen einen Hauch zu klein, ich habe sie mit Tesafilm umwickelt, bis sie saugend passten. Dazu waren aber Nacharbeiten an den Getriebeaufnahmen erforderlich,  damit Achse und Bohrung auch fluchteten.  Damit die Lager nicht rausfluppen, fertigte ich Aluhülsen, die die Lager gegen das Treibrad abstützen. So  bleibt alles am Platz und ist leicht demontierbar.




Kettenspanner:
Die größte und wichtigste Modi  sind die Leitradaufnahmen. Sprich Kettenspanner. Natürlich lässt sich am serien-Spielzeug nicht nur nichts einstellen. Die Montagequalität ist auch so lausig, dass die Leiträder krumm und schief stehen und kaum mit den Laufrollen fluchten.
Die (gedachte) Achse der Leitradarm-Aufnahmen liegt beim Original wie beim Modell VOR der Wanne. Das ist ungünstig. So kann man keinen Spannmechanismus innen in der Wanne verstecken. Und es ist potentiell weniger stabil. Im Original hat es vielleicht Fertigungs- und Wartungsvorteile. Beschädigte Baugruppen lassen sich einfach abschrauben und neue anbolzen. Geht binnen Stunden. Am Modell ist alles geklebt. Klar.




Mein Haus- und Hof Metaller Peter hat mir nach meiner Zeichnung wunderschöne Leitradarme aus 5x10 gezogenem Messingvollprofil gemacht. Dabei kam es darauf an, die beiden Bohrungen möglichst präzise rechtwinkelig einzubringen. Auf einem wackeligen Baumarkt-Bohrmaschinenständer Glückssache. Die gedrehten Leitradachsen hätte ich ohnehin nicht fertigen können, ich habe keine Drehe. Hier noch ohne gerundete Enden.

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von hotte8487 am Mo 11 Jul 2016 - 6:46

Morjen Olaf, greets

da wird der Challenger dann auch zur Herausforderung; insbesondere wenn er auch als Fahrschulpanzer herhalten soll. Aber du machst das schon...
...du hast einen Haus- und Hofmetaller namens Peter? Shocked

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Mo 11 Jul 2016 - 19:46

Hallo Brexiter!

Die Briten sind quasi raus aus der EU, aber dafür sind die neuen Leitradaufnahmen dabei, in den ChinaChallie einzuschleusen.

Die Ecken sind rund, und, kann man hier leider nicht so sehen, die äußere Ecke angefast, damit das Leitrad genug Freigang hat.




Jetzt sieht man langsam, wie es zusammengeht. Die M4-Schraube verbindet den Arm mit dem Träger an der Wannenfrontplatte. Die M3 Schraube dient als Gewindespindel, sie stützt sich an einem Fortsatz der Wanne ab.

Demnächst geht es an die Plaste...

@ Hotte, ja der Bursche wird dann ordentlich ran müssen. Anders als der M26 wird dieser aber nicht abgenutzt und ausrangiert, sondern er soll sich seine Ersatz- und Tuningteile quasi selbst erwirtschaften. Schau'n mer ma!
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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Coyote am Di 12 Jul 2016 - 6:37

Hey Abrunder,

na das sieht ja schon mal sehr gut aus! Rein theopraktisch müssten die doch auch am Leo passen, oder? Very Happy

Da hat der der Haus- und Hofmetaller ja schönen Arbeit geleistet. Macht es ihm doch wieder Spaß und konnte die Lust neu entflammt werden?

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Di 12 Jul 2016 - 20:05

Hallo Eric, hallo Challisten,

Joa sollte schon passen, warum nicht -aber für den Leo gibt es doch alles.

So nun weiter:

Jetzt geht es um die Wurst, äh um die Wanne. Kein Zurück mehr. Als erstes bohrte ich auf den Innenseiten der Leitradarm-Träger kleine Pilotlöcher. Diese sollten ziemlich genau sitzen.



Auf der Außenseite läßt sich das Loch mit einem 3,2-3,5 mm Bohrer jetzt am Besten bohren. Das Plasteteil hat eine Bohrung, die als Bohrerführung dient. Es muß noch nicht ganz durchgebohrt werden.
Nun kann die Leitradarmattrappe weg. Ich habe mit einer Laubsäge gearbeitet, das ging sehr gut. Dremeln wäre denke ich ungenauer. Das Plastik lässt sich gut sägen. Jetzt sieht man auch, warum es sich lohnte zunächst zu bohren: Man spart sich einmal anzeichnen.



Die Aufnahmefläche an der Wanne muss so plan und präzise wie möglich werden, ich habe sie nachgefeilt. Auch ausgedient hat das Spannzylinderimitat. Aber nur den Stempelfortsatz absägen. Bei mir war das Kolbenendstück nicht verklebt, ich konnte es herausziehen.



Das ganze versäubert.



Nächstes Mal kriegt die Wanne einen geklebt.
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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Sa 16 Jul 2016 - 11:19

Hallo bad Johnson-Freunde!

England fängt sich. Premierministerin und Außenminister sind neu. Bei meinem Challie kommt auch einiges neu:

Die angedeuteten Aufnahmen für die Leiträder sind innen, bis auf einige wahllose Stege, hohl. Damit es was aushält, wollte ich sie mit Stahlhülsen verstärken und innen auffüllen. Der erste Gedanke war, mit Zweikomponentenknete zu arbeiten. Aber die kurze Aushärtzeit macht das nicht möglich. Es ist wichtig, die beiden Lager zusammen zu bearbeiten, damit die Aufnahmebohrungen so rechtwinkelig wie möglich zur Wanne stehen. Die Wahl fiel auf 2-K-Flüssigkleber. In mehreren Duchgängen bohrte ich nun  Löcher durch die Aufnahmen bis auf 5 mm. Durch die ungünstigen Innenstege verliefen die Bohrungen aber immer wieder, zwischen den Durchgängen musste ich mit einer Rundfeile nacharbeiten. Im Nachhinein würde ich heute erst nur eine 2mm Bohrung herstellen und nach dem Füllen auf Endmaß bohren. Das ist sicher effektiver. Hier das Bild der Aktion. Ein Trinkhalm opfert sich, damit die Dummyachse nicht mit fest klebt. Knete dichtet einen Spalt zwischen rechter Aufnahme und Wanne ab.



Nach dem Durchhärten wird das Hilfsgekröse entfernt und die Bohrungen nochmal passend bearbeitet.

PS: Eine lose Anprobe konnte ich mir nicht verkneifen. Der Trinkhalm verklebt nicht mit dem 2-K-Zeuchs. Die Knete habe ich etwas zu fest eingedrückt, der Spalt ist nicht ganz verfüllt. Aber im Ganzen siehts schon so aus, wie ich mir das vorgestellt habe:

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Coyote am So 17 Jul 2016 - 15:48

Na das wird ja! paffen Müsste Stabil sein und sollte dann die bevorstehenden Transalierungen stand halten. Very Happy Very Happy

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am So 17 Jul 2016 - 18:22

Hallo Freunde des spannenden Modellbaus!

Danke Eric. Ja das fühlt sich auf Daumendruck sogar noch etwas besser an als serien-Tamiya Leo. Smile
Nun hätte man beinahe schon alles zusammenbauen können. Aber ich wollte noch einen Ticken besser und stabiler werden.
Ich klebte mit 2Komponenten Kleber Metallhülsen, Innendurchmesser 4 mm, in die Bohrungen. Diese hier sind ursprünglich aus dem Tamiya Königstiger Fahrwerk. Damit dabei die Hülsen genau fluchten und rechtwinkelig zur Wanne reinkommen, nutzte ich eine 4 mm Stahlachse als Führung, die beiden Hülsen müssen also gleichzeitig verklebt werden. Erfordert mit Mischen und Ausrichten etwas Timing. Am besten vorher mehrmals üben bis der Ablauf sitzt. Die Achse habe ich mit Wachs und Silikon behandelt, um auszuschließen, dass überschüssiger Kleber die Achse verklebt. Das wäre katastrophal. Das Schlimmste war nun überstanden.



Der zylindrische Körper, an dem sich der Leitradarm abstützt, ist beim Challenger 2 ein Hydraulikzylinder. Das Spannen erfolgt automatisch. Am Modell habe ich die überstehende Verbindungsstange abgetrennt und die Zylinderfront ordentlich angetrichtert. Natürlich sind auch diese Teile hohl, etwas Powerknete füllt sie. Um die ganze Chose etwas stabiler zu bekommen, habe ich noch dreieckige Verstärkungen aus 3 mm Polystyrolplatte innen verklebt. Wichtig ist, vorher die Farbe abzukratzen, dieses Modell ist lackiert. Etwas guter Ruderer Kleber tut den Rest.



Dies ist die Planskizze zu den Spannern. Darf gerne nachgebaut werden.

Nun noch lacken und zusammenbauen.

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Coyote am So 17 Jul 2016 - 18:48

Olaf,da du ja so auf Aufkleber und Sprüche stehst, müsste doch das was für Dich sein. Wink


https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bc/Challenger_2_FV4034_-_Megatron_(7527727526).jpg

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Sa 1 Okt 2016 - 19:25

Hallo Challenger-Freunde.

Ich habe die neuen Leitradarme lackiert und montiert. 4 mm Schraube hält den Arm, 3mm dient als Gewindespindel zum Spannen. Die stützt sich genau in dem angetrichterten Gegenstück ab. Ich habe das Schraubenende dafür abgerundet.



Zum Justieren werden die M4 Schrauben gelöst, die M3 Schrauben eingestellt und die M4er wieder angezogen.



Die Leiträder mussten mit Unterlegscheiben fluchtend zu den Laufrollen ausdistanziert werden. Um restliches Nachgeben im belasteten Zustand zu kompensieren, musste ich den unbelasteten Leitradarmen ein wenig Vorspur geben. Das Gebilde orientiert sich übrigens dicht am Challenger 1, der hatte mechanische, manuelle Spindelspanner.

Sound

Der schrammelige Einheitssound begleitet alle Henglong von Anfang an, selbst der Abrams soll brummeln statt heulen. Da der Challenger 2 im Original wirklich schön klingt, sollte mein Modell ein anderes Soundmodul bekommen. Die Wahl fiel auf Beyer, da ich mich damit auskenne. Da das aktuelle Soundmodul für 2,4 GHz Funken nicht mit den allerneuesten Henglong Systemen zusammenarbeitet, habe ich mich entschlossen, das rein analoge BN aus meinem Abrams in den Challie umziehen zu lassen. Zunächst habe ich eine Box im bisher leeren Frontbereich gebaut, in die ein Visaton FRS 8 mit 4 Ohm und ein Beyer-eigener Zusatzverstärker einzog. Das sollte genug bums bringen.



Jetzt muss ich mich um den Kabelsalat kümmen.

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Coyote am Mo 3 Okt 2016 - 9:03

Na Olaf, da hast Dir ja schon richtig was einfallen lassen! Setzt Du noch eine Querverstrebung für die Stabilität ein?

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Mo 3 Okt 2016 - 12:39

Hallo Eric,
Mal sehen. Wahrscheinlich werde ich die beiden Verschraubungen, die man auf dem Bild sehen kann aktivieren, da hat hl drauf verzichtet. Auch die Lautsprecher box bringt ja schon was.
Grüße Olaf
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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Coyote am Mo 3 Okt 2016 - 13:12

Stimmt auch wieder. Die Box dürfte auch reichlich an Stabilität bringen!

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am So 10 Dez 2017 - 14:42

Hallo Langzeitbeobachter!

Wie bei mir üblich, die Zeit ist vergangen. Einiges habe ich aber doch hin bekommen. Rolling Eyes

Die Elektrik der Henglongs ist von Haus aus simpel gestrickt. Um weitere Verbraucher anschließen zu können, habe ich eine Stromverteilung gelötet. Eine fliegende Glasrohrsicherung kam auch dazu. Um die Elektrik zusätzlich zu verbessern, bekam das Soundmodul einen Ferrtitkern und der Verstärker einen Stütz-Elko. Trotzdem waren die Stör-Einstreuungen durch das serienmäßige Steuermodul so stark, dass ich die die Stromversorgung aufteilen musste. Modellbaukollege Michael schenkte mir einen LiIo-Akkupack, welches die Beier-Elektronik separat versorgt. Blinklicht und Fahrfunktionen bleiben auf dem Fahrakku. Nach einigen Verkabelungsschwierigkeiten passten dann alle Funktionen zu den Sounds. Wichtig war mir, die Funktionalität der Fernbedienung so weit wie möglich zu erhalten. Die Bedienung erfolgt nun so, dass das Beier-Modul  und  die Rundumkennleuchte durch ein Relais angeschaltet werden, welches vom Raucher-Ausgang angesteuert wird. Bei den neuen 2,4 GHz-Funken kann man den Raucher fernsteuern, damit kann ich den Sound auch aus lassen, wenn nötig. Den Raucher nutze ich eh nicht. Turmdrehung, Rohrhebung, MG und Airsoft-Schuss lösen über einen Beier-Optokoppler die Zusatzsounds aus.




Als kleine Schmankerln kann ich mit dem Beier BN auch zwei Ausgänge Soundsynchron steuern, denkbar wären Bremsleuchten und Schussblitz.
Der Zusatzakku fand in der Wanne keinen vernünftigen Platz mehr. Also habe ich ihn in das Turmheck verlagert. Einige der Stauklappen habe ich dazu nach bewährtem Muster gangbar gemacht. Flache Magneten, aus einer Geschenkverpackung vor dem Entsorgen herausoperiert, halten die Klappe – zu.







Um den Zusatzakku an und aus zu schalten, hätte ich einen Schiebeschalter irgendwo verstecken können. Das war mir zu profan, und dann hätte ich auch irgendeine optische Kontrolle benötigt. Also habe ich einen stärkeren Mikroschalter her genommen, der mittels Exzenterscheibe über das Kommandanten-Sichtgerät betätigt wird. Peri in Fahrtrichtung = Zusatzstrom an, ansonsten aus. Gut zu bedienen und sofort zu sehen.



Um die Kabel vernünftig nach unten zu führen, habe ich noch einen Halter für die Steckverbinder gefertigt.


Optisch sollte sich auch noch etwas tun. Ich hasse hohle Winkelspiegelgehäuse. Also schnell den Dremel angeworfen und aus einer verbrannten DVD zig Abschnitte geschliffen. Wie in einem anderen Thread eingeworfen wurde, soll das Material gesundheitsschädlich sein, also wie fast immer mit Mundschutz und guter Belüftung arbeiten. Aber der Effekt ist einfach schön.  Das Kommandantenperi bekam kein komplettes Innenleben, aber ein Halter mit grünem Glas und Spiegelfolie führt zu dem Eindruck, das Linsensystem zu sehen. Die Schutzklappen habe ich aus Spritzlingsabschnitten ergänzt. Auf das Turmheck kam die, aus dem Fahrschul-M26 bekannte, selbst gebaute Rundumleuchte. Hier ist nur ein sehr kurzer Stummelsockel nötig. Nicht so eine hohe Stange wie beim Leo. So sei es.

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von hotte8487 am Di 12 Dez 2017 - 7:36

Hi Olaf,

der Neue macht seinem Namen wohl alle Ehre - eine echte Herausforderung! gurken
Ick bleib am Ball... super

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Coyote am Mo 18 Dez 2017 - 18:41

Gefällt mir auch was Du bisher geschaffen hast! Daumen hoch
Freu mich schon Updates!

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von hotte8487 am Fr 19 Jan 2018 - 7:50

Juten Morjen Olaf,

habe jestern eene Seite im Netz uffjestöbert mit schönen Walkarounds - ooch für den Herausforderer 2. Guckst du hier: http://www.armorjournal.com/index-tanks-Challenger-2.php jump

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Fr 19 Jan 2018 - 12:28

Hallo Hotte,
danke, die Seite hatte ich noch nicht. Interessant ist an dem Fotomodell der optische Zustand. Gut angebraucht, deutliche Reparatur- und Wartungsspuren, einzelne Rostansätze etc.. Für den Superdetailer sicher eine Inspiration. Allein die drei Durchgänge der Radmutternkontrolle sind goldig.
Was mir auffiel, als ich mich selbst umgesehen habe: Ich fand kein einziges Bild oder Video, wo man offene Staukästendeckel sieht oder gar deren Inhalt. Da scheint penibel drauf geachtet zu werden.

PS: Der gezeigte Challenger gehört zum Royal Tank Regiment , erkennbar an dem schönen "Fear naught" (Fürchte nichts) Wappen und dem charrakteristischen "Augen" Zeichen am Turm. Hatten sie schon im I.WK übrigens seit dem gibt es den Haufen, das Wappen zeigt einen Mark I Tank.

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Mi 6 Jun 2018 - 18:46

Hallo Britenbesucher,
wieder ist ein halbes Jahr rum. Ich war nicht un- aber langsam tätig.

Wanne:
Im Gelände werden die Treibräder von den Schürzen frei gestellt, damit sich sammelnder Schmutz weg kann. Beim  Chally in den älteren Rüstständen werden dazu die hinteren Schürzensegmente 180 Grad gedreht montiert. So habe ich das nun auch.
Charakteristisch sind die beiden Treibstoff-Zusatztanks am Heck. Da kam mir sofort die Idee zu einem kleinen Gag. Andere haben Modell-Bierkisten in den Staukörben, ich habe ein Fässchen Treibstoff für die Besatzung angefertigt. Es ist an den Original-Halter gesteckt und kann jederzeit durch das normale Fass ersetzt werden.



Ich habe die den Rückleuchten-Frässatz von Ludwigs-Hobby-Seiten gekauft. Die Rückleuchten-Brömmel von HL sind einfach zu grobschlächtig. Hier der Vergleich:



Zur Montage der rechten Leuchteneinheit muss der Vorsprung an der Heckwand etwas verschmälert werden. Feilen und Kratzen ist angesagt.




Der Zusammenbau ist kein Hexenwerk, aber etwas fummelig. Die Schutzbügel sind ebenfalls im Frässatz, hier muss man natürlich die Kanten brechen, im Original sind sie aus  Rundstreben.  Meiner Meinung nach sind die vertikalen Streben von Ludwig nicht korrekt, sie sollen von außen an den Lampenträger, auf allen Bildern die ich fand, sind sie aber auf die Plattenfront geschweißt. Also geteilt, gekürzt und wieder zusammengeklebt.  Messing-Lötjünger hätten hier sicher Brenner und Biegeutensilien ausgepackt. Aber das ist wiederum nicht so meins. Christian Ludwig liefert leider keine Gläser mit, ich habe selbst welche aus transparentem,  farbigen Plastik geschliffen.  Die Reflektorgläser unten sind von innen mit Silberfolie beklebt.



Die Leuchtenkammern sind alle für LED-Einsatz vorbereitet, ich habe sie mit Silberfarbe ausgepinselt, damit die LEDs nicht in die Nachbarkammer überstrahlen. Die meisten Leute nehmen heute SMD LEDs, ich bin noch Oldschool und verwende 3mm LEDs, rote für Rücklicht, Gelbe für Blinker und Superhelle für die Bremse. Ich habe sie mit der Sandpapierfeile in Form bringen müssen, damit sie passen, solange die LED-Innereien nicht beschädigt oder frei gelegt werden, funktionieren sie ganz normal.



Zur Zeit sind nur die Rückleuchten an die normale HL-Funktion angeschlossen und die Bremslichter an den programmierten Ausgang des Beier-Soundmoduls.



Die Scheinwerfer-LEDs habe ich abgefräst um sie realistischer wirken zu lassen. Gegen den Xenon-look erhielten sie einen Klecks gelben Glühlampenlack.
Das ist der Stand nach den Umbauten:



Etwas gealtert werden soll er noch, Decals müssen auch noch dran.

Mittlerweile hat das gute Stück die ersten Funktionstests hinter sich. Wie erwartet und von anderen Challisten bereits beschrieben, laufen die Ketten ununterbrochen auf die Treibräder auf. Bei praktisch jeder Kurve auf griffigem Boden. Irgendwann habe ich einfach die Zähne in die Öffnungen in den Ketteninnenseiten laufen lassen um fahren zu können. Ein Glück hatte ich zwischenzeitlich die Metalltreibräder von HQ mit Führungsscheiben besorgt. Diese kann man in verschiedenen Breiten zusammen setzen, dafür werden schlichte O-Ringe mitgeliefert. Leiträder umfasst der Kit ebenfalls.



Ich habe sie mit einem O-Ring innen montiert um den Serienketten mehr Luft zu geben. Zusätzlich füllte ich die jeweils letzen beiden hinteren Schwingarme mit Kunststoffsteifen auf, serienmäßig sind sie hohl. Ein neuer Testlauf erbrachte gute Ergebnisse, lediglich links läuft die Kette bei schwierigen Bedingungen ab. Das lässt sich sicher noch beheben.





Die unterschiedlichen möglichen Breiten passen dann für Serien, Zubehör und auch Tamiya-Leo 2 Ketten. Die unterschiedliche Breite wird aber leider nur außen aufgetragen, es ergibt sich ein minimaler Fluchtungsfehler zu den Laufrollen.

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von hotte8487 am Fr 15 Jun 2018 - 1:09

Interessant, interessant - da haben also auch die modernen Panzer die gleichen Probleme wie die alten Jurken. Damit hast du aber auch sicherlich viele Leidensgenossen, die dann, noch unerschrocken durch die DSGVO, auch ihre Erfahrungen teilen. Und - wenn man Glück hat, teilt ooch jemand hilfreiche Tipps.
Ick hab da fürs Erste mal nur eene Frage. Wer ist bitteschön HQ? Headquarter... grübel

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Sa 16 Jun 2018 - 23:11

Hallo Hotte.
Ich habe die Teile beim Importeur rctank.de gekauft. Dort werden sie als HQ Parts angepriesen. Das ist anscheinend nicht die ganze Bezeichnung. Bei dklmrc.com gibt es die ganze Palette dieses Zubehöranbieters.

Für alle Leser, die nicht so in der Thematik drin sind: Das Ab- bzw. Auflaufen der Ketten auf Leit- oder öfter Treibrad ist etwas, was bei jedem Kettenfahrzeug früher oder später passieren kann. Dabei spurt die Kette, die von den Laufrollen geführt wird, nicht korrekt in die fest stehenden Räder ein, die Kette rutscht seitlich ab und fluppt auch meist nicht wieder von selbst in die richtige Position. Wenn es schlimm kommt, springt die Kette komplett vom Laufwerk und das Fahrzeug ist bewegungsunfähig. Schulbuchmäßig erfordert das Wiedereinspuren einer aufgelaufenen Kette das reduzieren der Kettenspannung und dann wird mittels trickreich positionierter Gleitkörper (Holzstücke oder auch Kettenpads) die Kette wieder in die korrekte Position gehebelt, wenn das Fahrzeug vorsichtig bewegt wird.

Video von einem britischen Bergepanzer, der schon erste Anzeichen einer auflaufenden Kette zeigt (bei 0:24 )



Hier fährt sich ein M88 die linke Kette auf. Klassiker. Enge Kurve auf Kies.



Hier wird sie wieder druffgefrickelt





Wenn man das nicht gleich macht kommt's schlimmer (bei 1:24):



Also es ist nicht ehrenrührig, wenn einem das in Echt oder am Modell passiert, unangenehm und im Einsatz fatal allemal.

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Coyote am Do 28 Jun 2018 - 5:21

Hi Herausforderer, die Bearbeitung hat sich sichtlich gelohnt wie wir letztes WE sehen konnten.
Sauber Olaf cheers

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von Radfahrer am Sa 22 Sep 2018 - 20:43

Hallo Brit-Tank-Fans,

Die ersten Testfahrten hat der Challie gut gemeistert. Aber ein paar Sachen sind noch zu machen.

Die Antriebsräder haben von mir noch eine Verbesserung bekommen. Bei vielen Gelegenheiten hatte ich Hobbykollegen beobachtet, die mit Schmutzeinlagerungen zwischen den beiden Führungsscheiben zu kämpfen hatten. Die Scheiben sollen die Kette an den Mittelzähnen seitlich stabilisieren und das Kettenwerfen reduzieren, aber wenn sich Fremdkörper und fest gebackener Boden dazwischen setzen, bewirken sie das Gegenteil. Ich hoffe das mit Auswurföffnungen reduzieren zu können.



Um die einbringen zu können, habe ich mir ein Behelfs-Teilapparat gebaut, über den Leute mit Fräse und Teilapparat natürlich müde lächeln. Mir hat er geholfen, die 36 Bohrungen in je drei Durchgängen einigermaßen passgenau zu setzen. Damit die Auswurföffnungen auch immer schön wechselseitig gegenüber zum Einbau kommen, habe ich noch Passnuten und –stifte aus Edelstahldraht ergänzt.
Morgen wird gelackt.  pale


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Re: Challenger 2 - Umgebaut

Beitrag von hotte8487 am Di 25 Sep 2018 - 21:44

Wat so een richtijer Challenger is… gurken
Ick drück da die Daumen, dit du mit dit Adjustment eenen Treffer jelandet hast...
football

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Re: Challenger 2 - Umgebaut

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